Service

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Löwenzahnhonig

Die Teilnehmer der Kräuterwanderung am 28. März 2015 wünschten sich mein Rezept für den Löwenzahnhonig.

Hier ist es!

 

Zutaten:

250 g Löwenzahnblüten, das ist eine Schüssel voll, die Blüten sind leicht.

Ihr nehmt nur die gelben Blütenblätter, die vom Blütenboden abgezupft werden.

1 l Wasser

1 kg Zucker

1 Zitrone (Bio, Schale zum Verzehr geeignet)

 

Zubereitung:

Die gelben Blütenblättchen in 1 Liter Wasser kurz aufkochen.

Über, mindestens 8 Stunden ziehen lassen.

Durch ein Sieb geben, das Pflanzenmaterial gut ausdrücken.

Den entstandenen Blütenauszug aufkochen, Zucker zugeben, die in Scheiben geschnittene Zitrone mit Schale zufügen und auf kleinster Flamme einen dicken Sirup "Löwenzahnhonig" genannt, kochen.

Das dauert ca. 3 bis 4 Stunden, immer wieder rühren, nicht anbrennen lassen!

Der Löwenzahnhonig kann auf Brot oder in Tee genossen werden.

 

 

 

Am 2. Juni 2012 fand in Panketal zum 7. Mal das Baumfest statt, in diesem Jahr wieder im Robert-Koch-Park, in der Bebelstraße 62, in Zepernick. Es war ein schönes Fest, von vielen fleißigen Ehrenamtlichen liebevoll vorbereitet.

 

Zur Begrüßung gab es neben dem Holunderschnaps von Kristine Neumann einen Holundertrunk von mir. Viele der Gäste wünschten sich das Rezept. Hier ist es:

Holundersirup

Sie benötigen
3 l Wasser
2 kg Zucker
zwei ungespritzte Zitronen mit Schale, in Scheiben geschnitten
mindestens 15 Holunderdolden, die dickeren grünen Stiele entfernt

Kochen Sie das Wasser mit dem Zucker auf, geben Sie die Holunderdolden hinein, lassen Sie das Ganze aufkochen und kurz ziehen. Dann bleibt alles einen Tag stehen, abseihen und den entstandenen Sirup nochmals aufkochen, in kleine Flaschen abfüllen, heiß verschließen. Den Sirup angebrochen immer im Kühlschrank aufbewahren, da er keine Zitronensäure als Konservierungsmittel enthält.

Guten Appetit!

 

Wildkräuter-Cracker

Zutaten:
100 g Leinsamen
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse (oder bei Unverträglichkeit nur Mandeln verwenden)
200 g Sonnenblumenkerne
Zucchini, ca. 200 g
2 Möhren, ca 200 g
5 St. halbe getrocknete Tomaten in Öl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver,
Küchenkräuter getrocknet oder besser frisch und fein gehackt,
einmal quer durchs Kräuterbeet:
Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut, Oregano, Salbei, Liebstöckenl (wenig), Schnittlauch
Dazu quer durch den Garten/die Wildnis - alle essbaren Wildkräuter:
Löwenzahn, Brennnesselspitzen, Brunnenkresse, Knoblauchsrauke, Labkrautspitzen, wilden Schnittlauch, Gundermann, Giersch, Rosetten von Gänseblümchen, Bärlauch, …
4 EL Olivenöl
so viel Wasser , dass die Masse verstreichbar wird.

Zubereitung:
Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten (nur kurz), abkühlen lassen, im Mixer mahlen.

In der Zwischenzeit Leinsamen mahlen, evtl. eine Schlagmühle nutzen oder einen leistungsstarken Mixer, einen für Ölsaaten geeigneten Flocker.
Gemahlene Mandeln zufügen.
Getrocknete Tomaten sehr klein hacken, zugeben.

Die Kräuter ganz fein hacken.
Evtl. getrocknete Kräuter zugeben.
Zuccino in Stücke schneiden und im Mixer zerhacken,
Möhren in Stücke schneiden und im Mixer fein raspeln.

Alles mischen, Salz, Pfeffer, Paprika, Olivenöl zufügen.
Wasser zugeben, ganz allmählich, bis eine Masse entsteht, die man breit ausstreichen kann (s. u.)

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die feuchte Masse ganz flach ausstreichen, sie klebt sehr durch die Leinsaat, Gummihandschuhe nass helfen, Menge reicht für ein normales Blech, es sollte ganz bedeckt sein.

Ofen auf 150° C vorheizen, die Masse ca. 10 Min. Backen, dann aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer Rechtecke in Crackergröße nur einschneiden, dann weiterbacken.

Wird die Oberseite leicht braun, Blech aus dem Ofen nehmen, die Cracker auseinanderschneiden, wenden und von der anderen, noch feuchten Seite weiterbacken. man benötogt kein Backpapier mehr.

Fertig ist es, wenn die Konsitenz beidseitig leicht knusprig ist. Zwischendurch probieren. Zu scharf gebacken schmecken die Cracker bitter durch die Wildkräuter.

 

 

Heilkräuterpraxis | Astrid Sommerfeldt • Tel. 030 94414112